Januar

Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

Anfang und Ende vom Januar deuten auf das ganze Jahr.

Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß fürwahr.

Der Winterschnitt wird durchgeführt, nur nicht, wenn Stein und Bein gefriert.

Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr.

Wenn's im Januar donnert überm Feld, kommt später die große Kält'.

Die Erde muß ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.

Ein Januar wie ein März ist dem Bauern ein schlechter Scherz.

Gelinder Januar bringt spätes Frühjahr.

Hatte Oktober viel Frost und Wind, so ist der Januar gelind.

Im Januar hoher Schnee, im Sommer hoher Klee.

Im Januar sieht man lieber den Wolf, als einen Bauern in Hemdsärmeln.

Ist der Januar hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der Sommer sicher heiß.

Wirft der Maulwurf Hügel im Januar, dauert der Winter bis zum Mai sogar.

Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rauh.

Wächst das Gras im Januar, ist der Sommer in Gefahr.

Klirrt der Frost im Januar, gibt's ein gutes Erntejahr.

Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.

Läßt der Januar Wasser fallen, läßt der Lenz es gefrieren.

Sind im Januar die Flüsse klein, gibt's im Herbst guten Wein.

Soviel Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.

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YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:25
Dezember

Fällt auf Eligius (1. Dezember) ein harter Wintertag, die Kälte noch vier Monat' dauern mag.

Regnet's an Sankt Nikolaus (6. Dezember), wird der Winter streng und graus.

Dezember kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.

Fällt der Vorwinter aus, so kommt der Nachwinter mit Gebraus.

Bringt Dezember Kält' und Schnee ins Land, dann wächst das Korn gut, selbst auf Sand.

Ein dunkler Dezember deutet auf ein gutes Jahr, ein nasser macht es unfruchtbar.

Stellt Donner sich im Dezember ein, wird's nächste Jahr naß und windig sein.

Hat Dezember keinen Winter gebracht, wintert meist das Frühjahr nach.

So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni.

Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

Rauhfrost auf der Flur, milder Witt'rung Spur.

Abenröte bei West, gibt dem Frost den Rest.

Fließt im Dezember noch der Birken Saft, dann kriegt der Winter keine Kraft.

Wenn's auf Weihnacht' ist gelind, sich noch viel Kält einfind.

Ist's in der Heiligen Nacht hell und klar, so gibt's ein segensreiches Jahr.

Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt Schnee auf die Ostereier.

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn in jeder Höh'.

Dezember mild mit viel Regen ist für die Saat kein Segen.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:24
November

Blühen im November die Bäume auf's neu', währet der Winter bis zum Mai.

November Morgenrot mit langem Regen droht.

Wenn's im November donnern tut, wird das nächste Jahr wohl gut.

Ziehen die wilden Gänse und Enten fort, ist der Winter bald am Ort.

Der November tritt of hart herein, braucht nich viel dahinter sein.

November hell und klar, ist übel für's nächste Jahr.

Den Komposthaufen umgesetzt, ist eine Arbeit grad für jetzt.

Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.

Wenn rauh des Hasen Fell, ist der Winter bald zur Stell'.

Sind an Sankt Martin die Bäume schon kahl, macht der Winter nicht viel Qual.

Der Winter bringt die Krähe in die Dorfes Nähe.

Sitzt im November das Laub fest an den Ästen, kommt bald der Winter mit strengen Frösten.

Friert im November zeitig das Wasser, ist's im Januar umso nasser.

November trocken und klar, gibt wenig Segen für's nächste Jahr.

Sind die Bäume mit Eicheln voll, wird der Winter hart und doll.

Wie der November wittert, so wittert auch der Lenz.

Hat der Hase ein dickes Fell, wird der Winter ein harter Gesell.

Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.

Geht die Sonne feurig auf, folgen Wind und Regen drauf.

Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.

Bei Vollmond sind die Nächte kalt.

Ist der Himmel voller Sterne, ist die Nacht voll Kälte gerne.

Wenn große Wolken sich verkleinern, ist schönes Wetter zu erwarten.

Wie im November, so der folgende Mai.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:22
Oktober

Bringt der Oktober viel Frost und Wind, so sind der Januar und Februar gelind.

Viel Regen im Oktober und November, macht viel Wind im Dezember.

Bringt der Oktober viel Regen, ist's für die Felder ein Segen.

Im Oktober der Nebel tief und viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.

Je größer der Ameisenhügel, je straffer des Winters Zügel.

Gewitter im Oktober künden, du wirst einen nassen Winter finden.

Schneit's im Oktober gleich, dann wird der Winter weich.

Tummelt sich die Haselmaus, bleibt der Winter noch lange aus.

Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter künd'.

Siehst du fremde Wandervögel, wird es kalt nach alter Regel.

Viele Eicheln und Bucheckern im Oktober lassen einen harten Winter erwarten.

Wenn die Eiche noch ihr Laub behält, gibt's im Winter strenge Kält.

Im Oktobernaß und kühl, wird der Winter nur ein Spiel.

Je früher das Laub im Oktober fällt, desto fruchtbarer wird das nächste Jahr.

Ist der Oktober gelind, gibt der November viel Wind.

Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.

Graben sich im Oktober die Mäus' tief in die Erden,
wird's ein strenger Winter werden.

Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als im Oktober Eis mit Pfützen.

Oktober rauh - Januar flau.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.

Bringt der Oktober schon Schnee und Eis, ist's schwerlich im Januar kalt und weiß.

Wenn die Bienen zeitig verkitten, kommt bald ein harter Winter geritten.

Warmer Oktober bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:21
September

Bläst im September der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.

Durch des Septembers heit'ren Blick, schaut nochmals der Mai zurück.

Septemberregen wirkt wie Gift, wenn er die reifen Trauben trifft.

Mariä Geburt (8. September) jagt die Schwalben furt.

Der September braucht noch Hitze und dazwischen auch noch Blitze.

Der September ist der Mai des Herbstes.

Viele Eicheln im September, viel Schnee im Dezember.

Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Herbstwetter sein.

Fällt im Wald das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell.

Wenn im September viele Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.

Ziehen die wilden Gänse weg, fällt der Altweibersommer in den Dreck.

Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.

Septemberdonner prophezeit viel Schnee zur Weihnachtszeit.

September warm - Oktober kalt.

Wenn noch Donner den September weckt, wird der Winter schneebedeckt.

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

Späte Rosen im Garten - schöner Herbst und der Winter kann warten.

Wenn die Störche zeitig reisen, kommt ein Winter von Eisen.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:19
August

Ist's in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.

Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End' nicht lassen kann.

Frühlingsblumen im August bringen einen milden Winter.

Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

Was Juli und August nicht kochen, kann kein Nachfolger braten.

Wenn's Federbett im August zu heiß, trägt Honig die Bien' aus der Heide mit Fleiß.

Die Nächte kühl, die Tage schwül, so wird's des Erntesegens viel.

Stürmt es im August so gibt es weder Wein noch Most.

Hohe Häuser trifft der Blitz am ehesten.

Nasser August bringt teure Kost.

Leuchten vor Mariä Himmelfahrt die Sterne, so hält sich das Wetter gerne.

Mariä Himmelfahrt Sonnenschein, das gibt im Faß viel guten Wein.

Ist's im August recht hell und heiß, so lacht der Bauer im vollen Schweiß.

Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu kaufen.

Nordwinde im August bringen beständiges Wetter.

Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.

Bläst im August der Nord, so dauert gutes Wetter fort.

Wie sich an Bartholomäus (24.8.) das Wetter verhält, so ist es auch im Herbst bestellt.

Bleiben Störche und Reiher nach Bartholomä, dann kommt ein Winter, der tut nicht weh.

Wie der Freitag sich neigt, so der Sonntag sich zeigt.

Montagswetter wird nicht wochenalt.

Ist Nordwind im August nicht selten, so soll er schönem Wetter gelten.

Morgenrot - schlecht Wetter droht. Abendrot - Gutwetterbot.

Wie der August war, wird der künftig Februar.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:17
Juli

Baut im Juli die Ameis' groß den Hauf', folgt ein strenger Winter drauf.

Ein tüchtig' Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.

Legst du im Juli nochmals Bohnen, wird sich im Herbst die Ernte lohnen.

Wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, so wird man lange Regen han.

Wettert der Juli mit argem Zorn, bringt er dafür recht viel Korn.

Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.

Im Juli muß vor Hitze braten, was im September soll geraten.

Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

Was der Juli nicht siedet kann der August nicht braten.

Wenn großblumig im Juli wir Disteln erblicken, will Gott gar guten Herbst uns schicken.

Ist die Spinne träg am Fangen, Gewitter bald am Himmel hangen.

Wenn die Fledermäuse abends herumfliegen, folgt ein anhaltend schönes Wetter.

So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.

Wenn die Mücken tanzen und spielen, sie morgiges gut Wetter fühlen.

Wenn die Fische im Wasser emporspringen, gibt's Regenwetter.

Je höher die Ameisenhügel, desto straffer des Winters Zügel.

Wenn die Sonne in den Löwen geht, die größte Hitze alsbald entsteht.

Kommt ab und zu ein Juligewitter, verzagt weder Winzer noch Schnitter.

Reißt die Spinne ihr Netz entzwei, kommt der Regen bald herbei.

Hagel im Feld bringt Kält.

Ein kleiner Regen dämpft ein großes Gewitter.

Große Unwetter kommen vor großer Hitze.

Gibt's Ende Juli Regenschauern, mußt 14 Tag' auf trock'ne lauern.

Genauso wie der Juli war, wird nächstes Mal der Januar.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:16
Juni

Auf den Juni kommt es an, ob die Ernte soll bestahn.

Fliegt der Kiebitz tief und die Schwalbe hoch, bleibt das trock'ne Wetter noch.

Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

Im Juni kühl und trocken, dann gibt's was in die Milch zu brocken.

Juni muß den Ausschlag geben für den künft'gen Erntesegen.

Nordwind im Juni weht Korn ins Land.

Im Juni muß vor Hitze braten, was im September soll geraten.

Reif in der Juninacht, den Bauern Beschwerde macht.

Stellt der Juni mild sich ein, wird mild auch der Dezember sein.

Wenn naß und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.

Juni feucht und warm, macht den Bauern nicht arm.

Juni trocken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß.

Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.

So kalt wie der Dezember, so heiß wird der Juni.

Springende Fische bringen Gewitterfrische.

Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.

Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am anderen Tage Regen.

Weht's aus Ost bei Vollmondschein, stellt sich strenge Kühle ein.

Der Nordwind ist ein rauher Vetter, aber er bringt beständig Wetter.

Vor Johanni bet' um Regen, nachher kommt er ungelegen.

Auf gut Wetter vertrau, beginnt der Morgen nebelgrau.

Wenn die Sonne Wasser zieht, gibt's bald Regen.

Regnet's am Siebenschläfertag, regnet's noch sieben Wochen nach.

Steigt Nebel empor, steht Regen bevor.

Regnet's am St. Peterstag, drohen dreißig Regentag.

Wenn die Sonne scheint sehr bleich, ist die Luft an Regen reich.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:14
Mai

Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.

Der Mai kommt gezogen, wie der November verflogen.

Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.

Im Garten niemals unterschätze, zum Schädlingsfang die Spinnennetze.

Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun' und Faß.

Mai trocken und warm macht den Bauern arm.

Die Bohnen werden nie versagen, legst du sie erst an diesen Tagen.

Maienfröste - unnütze Gäste.

Maientau macht grüne Au.

Pankratius (12. Mai) macht mit den Nachtfrösten Schluß.

Erst nach Servatius (13. Mai) kommt der Sommer.

Pankrazi (12.5.), Servazi (13.5.), Bonifazi (14.5.) sind drei frostige Bazi.

Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie (15.5.) vorüber ist.

Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.

Wolken im Mai bringen Korn und Heu.

Nordwind im Mai bringt Dürre herbei.

Aprilschnee ist der Grasbrüter.

Wer vor Frost die Pflanzen schützt, weiß, daß das der Ernte nützt.

Pflanze jetzt auch Knollen, die noch blühen sollen.

Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen.

Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.

Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.

Treibt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche.
Treibt die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche.

Donner und Fröste im Wonnemond Müh' und Arbeit wenig lohnt.

Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.

Viel Gewitter im Mai, singt der Bauer Juchhei.

Ist der Frühling trocken, gibt's einen nassen Sommer.

Dreht zweimal sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.

Auf nassen Mai folgt trockener Juni.
YildizZB Tarih: 14.11.2008 18:11
April

Dürrer April ist nicht des Bauern Will'.

Je eher im April der Schlehdorn blüht, je früher der Bauer zur Ernte zieht.

Aprilwetter und Weibertreu das ist immer einerlei.

Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet oft der Blütenpracht.

Der April kann rasen, nur der Mai halt' Maßen.

Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns den Frühling bringen.

Wenn der Kuckuck am 9. nicht gesungen hat, ist er erfroren.

Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.

Aprilschnee ist besser als Schafmist.

Der April macht was er will.

Ist der April auch noch so gut, der Bauer bleibe auf der Hut.

Aprilwetter und Frauensinn, sind veränderlich von Anbeginn.

Im April muß der Holunder sprossen, sonst wird des Bauern Mine verdrossen.

Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

Jeder warme Frühlingsregen, kommt der Pflanze wohlgelegen.

Heller Mondschein im April schadet den Blüten viel.

Aprilschnee ist der Grasbrüter.

Ist der April schön und rein, wird der Mai ein ganz wilder sein.

Kommt die Weihe gezogen, so ist der Winter verflogen.

Marienkäfer, die im April schwirren, müssen im Mai erfrieren.

Wenn der April Spektakel macht, gibt's Heu und Korn in voller Pracht.

Ist der April kalt und naß, dann wächst das Gras.

Der April macht die Blumen und der Mai hat den Dank dafür.

Wie's im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr.

Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.