Im Alter geht's mit dem Testosteron bergab
Testosteron gilt als wichtigstes männliches Sexualhormon. Etwa ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel im Blut um etwa ein Prozent im Jahr - in der Regel ohne Konsequenzen. "Viele Männer mit einem niedrigen Testosteronspiegel haben keine Beschwerden", so Ludwig.


Hormonmangel macht schlapp und lustlos
Bei rund fünf Prozent Prozent aller Männer hat der Hormonmangel allerdings Folgen: Sie fühlen sich schlapp und lustlos, bringen weniger Leistung und sind häufiger depressiv. Weitere mögliche Folgen sind Muskel- und Knochenabbau bis hin zur Osteoporose.


Wann ist eine Behandlung sinnvoll?
Treten diese Symptome auf, lohnt es sich, den Testosteronspiegel messen zu lassen. Liegt der Wert im Blut morgens zu niedrig, kann eine Behandlung sinnvoll sein. Zwar gibt es nur wenige Studien, die den Nutzen einer Hormontherapie belegen. Laut Ludwig gibt es jedoch Hinweise, dass Patienten von einer Testosteron-Behandlung profitieren. So schildern Betroffene, dass sie sich besser fühlen und wieder kräftiger und leistungsfähiger werden.


Was sind die Risiken?
Ganz ohne Risiken ist die Therapie mit Testosteron-Präparaten nicht. Studien über Langzeitwirkungen gibt es bislang nicht. Sicher ist, dass das Hormon das Tumorwachstum bei Prostatakrebs beschleunigt. Bevor die Behandlung startet, sollte man sich daher gründlich vom Arzt untersuchen lassen.

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