Islam

Christentum



1. Allah ist zwar der Schöpfer der Welt und des einzelnen Menschen, aber er ist transzendent, d. h. von der Schöpfung getrennt. Es gibt keine Brücke zwischen ihm und der Schöpfung. (Sure 55,1-78)

1. Gott schuf die Menschen als sein Ebenbild und Gegenüber. Er offenbart sein Wesen in der Schöpfung. Er legt sich durch seine Verheißungen fest. Jesus ist die Brücke zwischen Gott und Mensch (Johannes 14,16).



2. Adam sündigte im Paradies, indem er die verbotene Frucht aß, aber dies hatte keine wei­teren Folgen für die Beziehung zwischen Allah und Mensch in der Zukunft: Im Islam gibt es keinen echten Sündenfall und keine Erbsünde. (Sure 20,115ff)

2. Adam übertrat Gottes Gebot im Paradies und brachte damit die Sünde, den Tod und die Tren­nung von Gott für alle Menschen in die Welt. Versöhnung mit Gott ist nur durch Jesu Tod möglich (2. Korinther 5,18-19).



3. Der Mensch ist bei seinem Handeln in der Lage, sich zwischen Gutem und Bösem zu ent­scheiden. Er soll sich als Muslim für das Gute entscheiden und das Böse meiden. Wenn er dennoch sündigt, trifft er damit nicht Allah. Er sündigt in erster Linie gegen sich selbst. (Sure 17,7;4,110f;7,21; 2,57)

3. Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun. Auch kann er nichts tun, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer direkt gegen Gott (Römer 3,1012).



4. Der Mensch kann durch gute Werke und das Einhalten der Gebote Allah gefallen. Der Mensch ist nicht grundsätzlich von Allah ge­trennt.

4. Der Mensch kann Gott nicht durch Werke erreichen. Der Versuch, das Gesetz aus eigener Kraft zu erfüllen, bringt ihn nur noch tiefer in die Sünde. Der Mensch ist durch die Erbsünde getrennt von Gott (Römer 3,20).



5. Jesus wurde von Allah durch sein Wort ("Sei!") erschaffen und durch Allahs Macht in Maria versetzt. Er ist jedoch nur ein Mensch. (Sure 19,16-36)

5. Jesus wurde vom Heiligen Geist in Maria gezeugt und ist wahrer Mensch und wahrer Gott (Gottes Sohn) zugleich (Lukas 1,35).



6. Allah hat keine Kinder. Jesus darf nicht als Gott verehrt werden. Der Glaube an die Dreiei­nigkeit gilt als heidnisch und Vielgötterei. Mehrere Götter zu verehren ist die schlimmste, die unvergebbare Sünde im Islam.

6. Jesus ist Gottes Sohn und Gott selbst. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind ein einziger drei­einiger Gott (Johannes 1, 12).



7. Der Koran wirft den Christen vor, drei Göt­ter, nämlich Gott, Jesus und Maria anzubeten. So war Mohammed vermutlich von Christen seiner Zeit die Dreieinigkeit beschrieben wor­den.

7. Die Dreieinigkeit besteht aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Maria war ein Mensch und hat keinen Anteil an der Dreieinigkeit (Matthäus 28,19).



8. Jesus war einer der wichtigsten Propheten der Geschichte. Mohammed ist jedoch größer als er. Das Kommen Mohammeds wird im Alten Testament durch Mose und Jesaja und im Neuen Testament durch Jesus angekündigt.

8. Jesus kam als der im Alten Testament verhei­ßene Erlöser und Retter in die Welt. Er ist als Sohn Gottes der höchste Prophet und kündigte das Kommen des Geistes Gottes als Tröster an (Johannes 14,6).



9. Jesus ist nicht gekreuzigt worden und nicht auferstanden. Eine Kreuzigung wäre eine schmachvolle Niederlage für Jesus gewesen. Allah entrückte Jesus vor seinen Feinden und ein anderer wurde an seiner Stelle gekreuzigt. (Sure 4,157f)
Es ist grundsätzlich unmöglich, stellvertretend Erlösung zu erwirken.

9. Jesus starb nach dem Willen seines Vaters am Kreuz, er wurde ins Grab gelegt und stand am dritten Tag von den Toten auf. Durch die Kreuzigung errang er den Sieg über Sünde und Tod und erwirk-te stellvertretend die Erlösung der Menschen (l. Petrus 1, 18 + 19).



10. Mohammed ist der letzte und wichtigste Prophet (das 'Siegel' der Propheten).

10. Da sich in Jesus Gott offenbart, ist Mohammed ein falscher Prophet, dessen Lehren im Gegensatz zu den Kernaussagen des Alten und Neuen Testamentes stehen (Apostelgeschichte 10,43).



11. Der Koran gilt als reines unverfälschtes Wort Gottes; eine Abschrift des himmlischen Buches. Das Alte und Neue Testament sei mit der Zeit verfälscht worden und daher nicht verläßlich. Der Koran korrigiere das Alte und Neue Testament.

11. Die Bibel ist Gottes zuverlässiges Wort an uns. Der Heilige Geist inspirierte ihre Niederschrift. Die Bibel wird durch nichts ergänzt oder korrigiert und bleibt in Ewigkeit Gottes Wort (Offenbarung 22,18).



12. Der Koran gilt als Muhammad durch Ver­mittlung des Engels Gabriel direkt von Allah eingegeben, ohne Beteiligung der Persönlichkeit Mohammeds. Damit ist seine Unver­fälschtheit garantiert.

12. Die Bibel ist von Gott "eingehaucht", die Persönlichkeit der Schreiber jedoch nicht aus­geschaltet; sie spiegelt sich deutlich in den verschiedenen biblischen Bücher wider (2. Timotheus 3,16).



13. Glaube bedeutet, Allah anzuerkennen, ihm Dankbarkeit zu erweisen und seine Gebote zu halten.

13. Glaube bedeutet, seine Schuld und Verlo­renheit einzusehen, Jesu Erlösung für sich an­zunehmen und aus der Kraft des Heiligen Gei­stes zu leben.



14. Im Jüngsten Gericht kann vielleicht Mohammeds noch für seine Gemeinde Fürsprache einlegen.

14. Jesus ist der Mittler, der Fürsprecher seiner Gemeinde bei Gott.



15. Sünde betrifft Allah nicht, sondern richtet sich immer in erster Linie gegen den Men­sch, der sie begangen hat.

15. Sünde richtet sich zuerst gegen Gott; der Mensch leidet zusätzlich unter ihr.



16. Es gibt sündlose Menschen, nämlich die Propheten, die Allah zu den Menschen gesandt hat.

16. Es gibt keine sündlosen Menschen (Die einzige Ausnahme ist Jesus Christus).

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mohammedkurt Tarih: 11.02.2006 01:54
Danke Ay_Yildiz

Danke das dieses tema angesprochen hast!
Man sieht in dem vergleich ganz genau das die christliche lehre
nach den bedurfnisen der menchen im neuen Testament eindeutlich verändert wurde!
Unser Koran ist immer noch der selbe!
Die bibel wird jedes Jahrneu interpretiert und angepasst!
Damit ist die heutige bibel in meinen Augen keine Schrift Gottes!

Danke nochmal das du diese Thema angesprchen hast!
serhatbey_066 Tarih: 06.02.2006 19:23
danke schon
Liberty Tarih: 05.02.2006 21:10
ist echt super canisi..
Ich finde im Christentum immer noch Widersprüche, ist für mich einfach unlogisch.
fiLiz Tarih: 31.01.2006 19:47
Danke dir schazji hast ein tolles thema angesprochen

Man sieht genau was im neuen Testament alles geändert wurde.
Der Unterschied zwischen Islam und Christentum war kein so großer, aber im neuen Testament haben sie alles nach ihrem belieben umgeändert.
Islam ist die Religon des Friedesn und der Liebe.
Wir können uns sehr glücklich schätzen in den Islam hineingeboren worden zu sein. :3: