aldığımız besinleri karışık (protein & karbonhidrat - örnek: Döner veya etin, nohutlu yemeğin vbg. yanında, ekmek-patates vbg.) tüketirsek, vücudumuzda bunların sindirilmesi 72 saate kadar zaman alabiliyor ve bunlar bozulmaya yüz tututuğundan, gaz üretmeye başlıyor.
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Eigentlich ist unser Körper auf Trennkost ausgerichtet. Dies, weil er Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zur gleichen Zeit vorverdauen kann. Der Körper braucht für die Vorverdauung von Eiweiss Säure und für die Kohlenhydrat-Vorverdauung Lauge (oder Base).
Würden beide Flüssigkeiten zusammen kommen, würden sie sich gegenseitig neutralisieren. Somit könnte keine chemische Reaktion, also auch keine Verdauung stattfinden. Der Körper als "kleine Chemiefabrik" hat deshalb für die notwendigen, unterschiedlichen Verdauungsschritte verschiedene Stationen eingerichtet.
Die Verdauung beginnt tatsächlich schon mit dem Gedanken an das bevorstehende Mahl oder dem Blick auf den Teller. Sofort werden im Magen z.B. die entsprechenden Enzyme und die nötige Menge Magensaft bereitgestellt, um konzentriertes Eiweiss zu empfangen und dort vorzuverdauen.
Als Beispiel: Denken Sie intensiv an einen Biss in eine Zitrone - Sie merken wie Ihnen "das Wasser im Munde zusammenläuft".
Der so aufbereitete Eiweissbrei wird dann problemlos im Zwölffingerdarm entsäuert, die nunmehr erfolgende alkalische Weiterverdauung des Eiweisses kann optimal und ungestört ablaufen, um im Dünndarmbereich eine gute Resorption zu ermöglichen.
Für die Proteinverdauung bildet sich im Mund nur ein dünner, schleimiger Speichel, der lediglich die Aufgabe hat, die gekaute Eiweissnahrung zu verflüssigen und ihr als Gleitmittel in den Magen zu dienen. Ganz anders sieht es bei der Aufnahme von konzentrierten Kohlenhydraten aus. Dafür ist ein enzymreicher Speichel erforderlich, der die Vorverdauung bereits im Mund absolviert. Diese ist besonders wirksam, wenn durch ausreichendes Kauen die erforderliche Speichelamylase* gewährleistet ist.
Für den auf diese Weise gut vorverdauten Kohlenhydratbrei ist der Magen nur eine Durchgangsstation, der für die Verdauung keine Funktion hat. So landet der Kohlenhydratbrei rasch im Zwölffingerdarm, wo die ungestörte Weiterverdauung durch die passenden Verdauungssäfte stattfindet, so dass er im Dünndarm zu Zucker verarbeitet und resorbiert werden kann.
Der Magen ist also die Vorverdauungs-Station für Eiweiss und der Mund die Vorverdauungs-Station für Kohlenhydrate.